Medikamente vor Hitze schützen

04.02.2016 09:19

Hitze kann Medikamenten zusetzen. Gerade Autos heizen im Sommer extrem schnell auf. Wer also Medizin mit sich führt und beispielsweise lange Strecken im Auto zurücklegt oder in den Urlaub fährt, sollte sich entsprechende Gedanken über den Schutz der Medikamente machen. "Ob Arzneimittel wärmeempfindlich sind, können Patienten in der Apotheke erfragen. Hitzeempfindliche Medikamente können unterwegs gut in einer Kühltasche ohne Kühlelemente verstaut werden", erklärt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, in einer Pressemitteilung vom Juli 2015. Es sei ratsam, die Medikamente bei einem Besuch des Schwimmbads oder vergleichbaren Aktivitäten nicht im parkenden Wagen liegen zu lassen, sondern mitzunehmen.

Insulin in einer Kühlbox mit Kühlakku lagern

Bei Medikamenten wie Insulin, die daheim im Kühlschrank gelagert werden sollten, gelten unterwegs besondere Regeln. Das Insulin sollte in einer Kühlbox mit Kühlakku lagern. Würde das Insulin jedoch zu kalt gelagert und einfrieren, würde es nach dem Auftauen seine Wirkung verlieren. Um das Einfrieren zu verhindern, darf das Insulin deswegen keinen direkten Kontakt mit dem Kühlelement wie beispielsweise Kühlakku haben. Deshalb sollte man es mit einem Handtuch umwickeln. Benkert informiert in der Pressemitteilung weiter: "Apotheker informieren ihre Patienten gerne über alles, was im Urlaub bei der Lagerung von Medikamenten zu beachten ist."

Viele Medikamente verlieren Wirkung bei Hitze

Starke Hitze kann auch einiger Medizin schaden, die gängigerweise bei Raumtemperatur gelagert werden. Einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können im Sommer durch Hitze unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu große Erwärmung können Spraydosen aufreißen oder sogar explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels verändert werden kann.

Arzneimittel am besten unter 25 Grad lagern

Am besten werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Wenn ein Auto bei 30 Grad geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auch im Schatten auf über 70 Grad ansteigen. In der prallen Sonne sind noch höhere Temperaturen möglich. Hutablagen und Armaturenbretter werden erfahrungsgemäß am heißesten. Ein geschlossenes Handschuhfachs kann sich im Inneren auf über 40 Grad erwärmen. Relativ kühl bleibt es hingegen unter den Vordersitzen.

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